Schullandheim Holzhausen

Bayerische Schlösser

Schloss Neuschwanstein wurde ab 1868 von König Ludwig II von Bayern auf einer Burgruine bei der Pöllatschlucht erbaut. Die Baupläne wurden während der Umsetzung immer wieder den sich ändernden Vorstellungen des Königs angepasst, bis schließlich eine romanische Burg mit Anleihen an den Palais der Wartburg bei Eisenach entstand. Das Schloss entstand ganz unter dem Einfluss von Wagners Musikdramen und germanischen Sagen. Bis zum Tod des Königs (1886) war nur der fünfstöckige Palais vollendet.

Schloss Herrenchiemsee wurde auf der gleichnamigen Insel im Chiemsee errichtet. Als Vorbild diente das Schloss Versailles bei Paris, das von dem absolutistischen Sonnenkönig Ludwig XIV. erbaut wurde.

Schloss Linderhof war ursprünglich ein Jagdhaus von König Maximillian II.. Es wurde zwischen 1870 und 1884 von seinem Sohn Ludwig II. zum heutigen Schloss Linderhof ausgebaut. Leitender Architekt war Georg Dollmann. Schloss Linderhof sollte als Refugium des menschenscheuen Königs dienen. Dennoch wollte Ludwig II. nicht auf die zentralen Räume des absolutistischen Hofzeremoniells verzichten. Die Ausstattung ist wie alle Prunkräume im Stil des „Zweiten Rokoko“ gehalten.

Schloss Hohenschwangau kam 1832 als Burgruine in den Besitz des damaligen Kronprinzen Maximilian von Bayern. Unter Anleitung des Architektur- und Theatermalers Domenico Quaglio wurde der Bau von 1833 bis 1837 zu einem romantischen Wohnschloss ausgebaut, in dem Maximilian viel Zeit mit seiner Frau, Prinzessin Marie von Preussen, verbrachte. König Ludwig II von Bayern, der dort seine Kindheit verlebte, ließ über 90 Wandbilder aus der Welt der Sagen und des Mittelalters in den Räumlichkeiten aufhängen.